Wasser-Erlebnispfad bei Fuhrberg

2. Mai 2020

„Mama, gehen wir schon wieder wandern?“ „Na klar!“

Immer auf der Suche nach schönen Rundwegen mit dem gewissen Extra in Hannover und der Region habe ich einen starken Tipp bekommen – den Wasser-Erlebnispfad bei Fuhrberg. Er ist einer der zwei Erlebnispfade von enercitiy und hat eine Menge zu bieten.

Gestartet sind wir von einem kleinen Parkplatz kurz hinter Fuhrberg (L310). Fälschlicherweise haben wir „Wasserwerk Fuhrberg“ ins Navi eingegeben, das ist aber falsch, da man dann eine Straße zu früh abbiegt. Sie müssen die zweite Einfahrt im Knick nehmen.

Falls Sie demnächst hinfahren wollen, sei Ihnen gesagt, dass auf dem Parkplatz auch ein großer Stand mit Spargel und anderen Leckereien vom Feld auf Sie wartet. Sie finden dort auch ein großes Schild mit dem Wegeplan oder Sie schaut vorher einfach hier vorbei.

Wir sind also fröhlich losgestapft bzw. Mini ist gerollert. Laufrad fahren funktioniert hier wunderbar und hat die Strecke von 6,8 km auch für eine Fünfjährige problemlos schaffbar gemacht.

Seien Sie vorgewarnt – auf dem Weg warten nicht nur 14 Erlebnisstationen zum Thema Wasser, Wald und Natur, sondern auch jede Menge interessante Kunstobjekte. Die sind zum Teil schon seltsam, aber auch witzig. Uns hat es gefallen!

An Station 6 kann man Wasser pumpen – das ist ja für Kinder immer ein großer Spaß – und eine Klangschale anschlagen, um die Schwingungen sichtbar zu machen.

Hier finden Sie außerdem den perfekter Picknickplatz, welchen wir ausgiebig genutzt haben. Nach einer gemütlichen Rast ging es dann weiter.

Danach wartete ein Flüsschen auf uns und als erstes Highlight für die Mädels an Station 9 ein Labyrinth aus Hainbuchen, welches von Schüler*innen angepflanzt wurde. Hier finden sich auch immer mal wieder Klappen im enercity Pink mit Infos und Sinnfragen. Unter anderem wird angeregt, dass man mal einen Baum umarmen soll. Da war Mini direkt dabei. „Hey, warum umarmt ihr nicht alle einen Baum? Der arme Baum, der will doch auch mal umarmt werden.“ Kinder sind einfach großartig!

Vorbei am Spargelfeld, (vermutlich) Heidelbeersträuchern und der Streuobstwiese ging es dann Richtung Wasserwerk. Hier werden nach Voranmeldung normalerweise auch Besichtigungen angeboten. Unsere Mädchen haben ihre letzte Energie stattdessen an Station 13 gelassen. Leider war der Akku alle, aber hier muss ein guter Pädagoge geplant haben, denn wir sind fast nicht mehr losgekommen. Soll ich Ihnen verraten, was Sie hier erwartet? Vielleicht entdecken Sie es einfach selbst. Kleiner Tipp: Wissen Sie eigentlich, wie weit ein Fuchs springen kann?

Also los geht’s nach Fuhrberg. Ich würde mich über eine Rückmeldung von Ihnen freuen!